Webinar: MEMORY RECONSOLIDATION - Entdecke die Lösch-Taste deines Gehirns - Di. 21. April - Mehr dazu

time lapse photography of man in a parachute

Die Methode

Die Prinzipien der Kohärenzpsychologie

Hartnäckige Muster löschen statt Symptome regulieren ...

Nichts in dir ist zufällig. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jedes Muster folgt einer inneren Logik – einer Logik, die auf dem aufbaut, was du aus deinen bisherigen Lebenserfahrungen über dich, die Menschen und die Welt gelernt hast. Und alles, was du jemals gelernt hast, kann auch wieder verlernt werden.

Genau hier setzt das Memory Reconsolidation Coaching an. Es geht nicht darum, negative Gedanken durch positive zu ersetzen oder das alte Muster mit einem neuen Muster zu regulieren. Vielmehr geht es um die entscheidende Frage:

Vor welcher unbewussten Gefahr beschützt mich mein störendes Muster?
Von welcher „Wahrheit“ aus gesehen, ist mein Problem die einzige Lösung?

Sobald du erkennst, dass dein Muster nur die Lösung für ein Problem ist, das dir nicht mehr bewusst bist, kann nachhaltige und mühelose Veränderung deines Problems passieren. Denn erst jetzt beginnt das Gehirn damit, das alte emotionale Lernschema einem Aktualisierungsprozess zu unterziehen und überprüft, ob die Gefahren von früher immer noch bestehen oder ob die einst gewählten Lösungsstrategien noch angemessen sind. Dies ist ein natürlicher, neuropsychologischer Prozess, der seit 20 Jahren wissenschaftlich belegt ist und Memory Reconsolidation (dt. Gedächtnisrekonsolidierung) genannt wird.

Der Effekt dieser Kohärenzerkenntnis ist wie Tag und Nacht. Nicht nur verlassen dich deine unerwünschten Muster, sondern du erlebst dich endlich nicht mehr als "wandelnde Baustelle", die sich ständig selbst "im Griff haben" und kontrollieren muss. Wie du es einst als Kind schon kanntest, kannst du dich wieder gehen lassen und deinen Zielen und Wünschen folgen, aus dem tiefen Vertrauen in deinen wahren Kern. Natürliche Zuversicht rückt anstelle von Angst, Gelassenheit anstelle von Druck, und Zufriedenheit anstelle von Mängelgefühlen.

Die 3 Phasen der Befreiung

Die Transformation von Mustern / Symptomen ist ein Erkenntnisprozess in 3 Phasen.

PHASE 1:

Problem identifizieren

Was ist das Muster, das mich stört und das ich verändern möchte?

PHASE 2:

Lernschema entdecken

Welche unbewusste emotionale Wahrheit macht mein Muster notwendig?

PHASE 3:

Lernschema transformieren

Ist diese emotionale Wahrheit tatsächlich wahr? Kenne ich widersprüchliche Erfahrungen?

clouds in shallow focus
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bear plush toy on grass
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clouds and sun during sunset
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Beim Transformationsprozess von unerwünschten und tiefsitzenden Mustern gehen wir durch 3 Phasen hindurch. Phase 1 beginnt mit einer Situation bzw. Symptomatik, die sich eng, unfrei oder stressig anfühlt. Oft können wir das Problem gar nicht so genau benennen, sodass wir etwas genauer hinschauen: Was ist das Schlimmste daran? Vielleicht ist es eine gefühlte Ohnmacht, eine alte Angst oder der Druck, funktionieren zu müssen. Dies führt oft bereits zu einer befreienden Klarheit, in der wir uns besser verstehen können.

In Phase 2 machen wir eine entscheidende Entdeckung: Nicht die äußere Situation verursacht unser Problem, sondern das, was die Situation für uns bedeutet. Zwei Menschen können die gleiche Erfahrung machen – der eine bleibt gelassen, der andere leidet. Warum? Weil sie der Situation eine unterschiedliche Bedeutung geben. Die Bedeutung, die eine Situation für uns hat, ist nicht willkürlich, sondern entspricht einem tieferen Weltbild, das auf unbewussten Gefühlswahrheiten bzw. Glaubenssätzen aufgebaut ist. In Phase 2 decken wir also den wahren Grund und die verborgene Logik hinter unserem unfreiwilligen Muster auf. Diese Selbsterkenntnis ist ein grosser Durchbruch, denn endlich ergibt unser Verhalten Sinn und wir erleben unser Muster nicht mehr als rätselhaften Gegenspieler.

Phase 3 ist die Transformation: Jetzt, wo der bisher unbewusste Glaubenssatz in unserem bewussten Erleben aufgedeckt und aktiviert ist, können wir seine Wahrheit überprüfen. Dazu konfrontieren wir den aktivierten Glaubenssatz mit Erfahrungen, die im Widerspruch zu seiner Wahrheit stehen. Infolgedessen springt der Widerspruchs-Detektor unseres Gehirns an und wir erkennen, dass der alte Glaubenssatz gar nicht wahr sein kann. Das führt automatisch dazu, dass alle Muster und Symptome, die "im Auftrag" dieses Glaubenssatzes unser Verhalten steuerten, überflüssig und gelöscht werden. Phase 3 ist keine Methode, sondern Memory Reconsolidation - die natürliche Fähigkeit unseres Gehirns, alte Lernschemata zu löschen bzw. zu verlernen.

Muster als Lösung unbewusster Gefahren

"Ich bin nicht gut genug"

Das Vermeiden von Zurückweisung oder Beschämung. Wenn ich mich klein halte, schütze ich mich davor, dass andere mich abwerten – ich tue es lieber selbst zuerst.

"Meine Bedürfnisse zählen nicht"

Vermeidung von Enttäuschung oder Ablehnung. Wer gelernt hat, dass eigene Bedürfnisse nicht erfüllt werden, hört lieber auf, sie überhaupt zu spüren.

"Ich bin schuld, wenn es schief läuft"

Erhalt von Bindung durch Selbstübernahme. Schuld auf sich zu nehmen schützt vor Kontrollverlust und macht die Welt berechenbarer.

"Ich muss meinen inneren Schweinehund überwinden" bzw. "Ich muss meine Komfortzone verlassen"

Basiert auf dem unbemerkten Glaubenssatz, dass ich einen selbstzerstörerischen Anteil in mir habe, den ich kontrollieren muss.

"Ich muss es allen recht machen"

Sicherung von Zugehörigkeit und Liebe. In einem unsicheren Beziehungssystem war Anpassung überlebenswichtig, um emotional nicht verlassen zu werden.

"Ich darf keine Fehler machen"

Verhinderung von Liebesverlust oder Strafe. In der Kindheit war Fehlerfreiheit vielleicht gleichbedeutend mit Zuwendung, Anerkennung oder Sicherheit.

Die 5 Fragen der Option Methode

1. Worüber fühlst du dich schlecht?

Alternativ: Was stresst dich gerade? Was macht dich unglücklich? Wo fühlst du dich blockiert/unfrei?

2. Was ist das Schlimmste daran?

Alternativ: Was genau fühlt sich schlecht daran an? Was ist das Schlimmste, das passieren könnte? Was meinst du mit XY?

3. Warum fühlst du dich schlecht darüber?

Alternativ: Welchen Grund hast du, dich in der Situation schlecht zu fühlen? Warum glaubst du das?

4. Was würde es bedeuten, wenn du dich darüber nicht schlecht fühlen würdest?

Alternativ: Was fürchtest du, würde passieren, wenn du darüber nicht unglücklich wärst? Wenn du das nicht mehr glauben würdest, welche Folgen hätte das?

5. Warum muss es das bedeuten?

Alternativ: Warum glaubst du das? Wenn du nicht so sein willst, warum glaubst du, dass du dann so werden würdest?

Nach Bruce Di Marsico

Im Coaching greift Ugi Müller auf verschiedene Ansätze der Kohärenzpsychologie zurück. Dazu gehören primär Elemente der Kohärenztherapie von Bruce Ecker & Laurel Hulley sowie die Option Methode von Bruce Di Marsico. Des Weiteren finden auch Komponenten der kognitiven Verhaltenstherapie, der tantrischen Psychologie und der bewussten Autosuggestion Anwendung.

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